«Langweilig wirds mir nie.»

Seit 30 Jahren arbeitet Monika Marti schon bei der asm – zurzeit als Fahrdienstleiterin in Niederbipp. Wenn sie zurückschaut, dann vor allem auf die zahlreichen schönen Erlebnisse, die sie mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen während dieser Zeit erleben durfte.

Dein tägliches Ritual

«Meine erste Tasse Kaffee ist der perfekte Start in den Tag. Da ich auf einem Bauernhof in Affoltern lebe und auch arbeite, geht’s immer zuerst in den Stall. Danach folgt die Fahrt nach Langenthal oder Niederbipp – je nach Schicht.»

Deine Unsichtbarkeit

«Ich arbeitete früher am Schalter – da war ich für alle Kundinnen und Kunden sichtbar. Heute bin ich in der Zugverkehrssteuerung und in der Administration tätig. Grundsätzlich bewege ich mich lieber im Hintergrund – allein bin ich trotzdem nie, denn rund um mein Team wird es nicht so schnell langweilig – im Gegenteil.»

Dein prägendstes Erlebnis

«Vielleicht meine gesamte Zeit bei der asm. Ich arbeite schon seit 1996 hier und habe so einiges erlebt: die ganzen Entwicklungen des Unternehmens, die Freundschaften, die ich schliessen durfte, all die Menschen, die mich in dieser Zeit begleiteten – dafür bin ich enorm dankbar.»

Dein grösster Schreckmoment

«Das war vor über 20 Jahren, als ein Zug in der Nähe von Flumenthal entgleiste. Ich hatte Pikett und plötzlich hiess es, dass es ein Ereignis gegeben habe. Ich war sofort vor Ort und half mit, den Ersatzverkehr aufzubieten. Dieser Unfall hat mich durchgeschüttelt – obwohl zum Glück keine Verletzten zu beklagen waren.»

Deine beste Tat

«Die kommt hoffentlich noch öfters vor. Es sind die kleinen Dinge, die es ausmachen: Hier ein Kompliment verteilen, da einspringen, wenn jemand krank ist, Gipfeli holen und die ganze Mannschaft überraschen. Der Teamgeist steht in jedem Fall und immer wieder an erster Stelle – und wird von allen gelebt.»

Dein asm-Lieblingsmensch

«Die kann ich nicht an einer Hand abzählen … Ich bin schliesslich seit 30 Jahren dabei und habe unzählige tolle Menschen kennen und schätzen gelernt. Meine Lieblingsmenschen stammen aus verschiedensten Dekaden – einige sind auch bereits pensioniert.»

Dein Wunsch-Mittagsmenü

«Pizza und Pasta für alle – mal im Pausenraum, wenn wir nur kurz Mittagspause machen, mal in Langenthal im Restaurant Pinocchio.»

Dein Pendlerverkehrsmittel

«Da ich im Emmental wohne, bin ich aufs Auto angewiesen. Ich wäre stundenlang unterwegs von Affoltern bis nach Niederbipp – genau genommen zwei Stunden pro Weg.»

Deine grösste Stärke

«Vielleicht meine Hilfsbereitschaft: Ich bin immer für die anderen da – mit meiner positiven Grundhaltung versuche ich stets, gute Laune zu verbreiten. Und meistens gelingt es mir auch.» (lacht)

Dein persönliches Wort an …

«… die asm: Ich fühle mich hier einfach wohl und dies seit 30 Jahren. Wir sind eine Familie und der Ausgleich zu meinem Leben auf dem Bauernhof tut mir einfach gut.»