Investitionen in Sicherheit und Infrastruktur, technische Modernisierungen sowie neue Wege in der Kommunikation: Das Jahr 2025 war geprägt von gezielten Verbesserungen für unsere Anspruchsgruppen.
Gleichzeitig stand die asm vor einer grossen Herausforderung: Zahlreiche krankheits- und rekonvaleszenzbedingte Ausfälle erschwerten die Einsatzplanung der Lokführenden enorm. Trotz diesem belastenden personellen Engpass konnten wir, dank dem enormen Einsatz unserer Mitarbeitenden, unser Angebot aufrechterhalten. Dass uns dies gelungen ist, zeigen auch die Zahlen aus dem Qualitätsbericht 2025:
In Solothurn wurden im Sommer 2025 im Rahmen einer Notsanierung die stark abgenutzten Gleise auf dem Abschnitt zwischen Solothurn Baseltor und St. Katharinen vollständig ersetzt. Dank intensiven Bauarbeiten im Zweischichtbetrieb konnte die Massnahme zügig umgesetzt und ein sicherer Bahnbetrieb gewährleistet werden.
Auch in Aarwangen blieb die Verbesserung der Verkehrssicherheit ein zentrales Thema. Trotz Projektverzögerungen bei der geplanten umfassenden Verkehrssanierung wurden 2025 verschiedene Optimierungsmassnahmen umgesetzt, darunter neue Strassenmarkierungen, angepasste Signale und zusätzliche Sicherungselemente entlang von Bahn und Strasse. Diese Massnahmen tragen dazu bei, Risiken zu reduzieren, bis die langfristige Gesamtlösung realisiert werden kann.
Die Standseilbahn Ligerz–Prêles, das «vinifuni», wurde im Herbst umfassend revidiert. Neben der Erneuerung von Leit- und Antriebstechnik wurden mechanische Komponenten sowie Teile der Strecke und die Bergstation modernisiert. Mehr Informationen im Interview mit Daniel Fankhauser, Leiter Rollmaterial und Technik.
Zum InterviewDer Bahnhof Nidau wurde 2025 als positives Beispiel für hindernisfreie Infrastruktur wahrgenommen. Besonders die lückenlose Führungskette mit taktil-visuellen Markierungen verbessert die Orientierung für sehbehinderte und blinde Fahrgäste deutlich. Rückmeldungen von Fachorganisationen und ein gezielter Schulungsanlass vor Ort bestätigten die hohe Qualität der Umsetzung sowie die gute Zusammenarbeit während Planung und Bau.
Per Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wurde der Billettverkauf durch das Fahrpersonal eingestellt. Sämtliche Busse im Seeland sind inzwischen mit neuen, bargeldlosen Ticketautomaten ausgerüstet; im Oberaargau hat die Einführung der neuen Automaten auch bereits gestartet. Die Umstellung erhöht die Sicherheit, entlastet das Fahrpersonal und entspricht dem Trend zu digitalen Zahlungsmitteln.
Neben Infrastruktur und Betrieb entwickelte die asm auch ihre Kommunikation weiter. Mit einem Proof of Concept für den Relaunch der Instagram-Präsenz wurde ein neuer Ansatz entwickelt, um insbesondere junge Erwachsene direkter anzusprechen, Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben und die Attraktivität als Arbeitgeberin zu stärken. Die Erkenntnisse aus der Testphase mit Start Anfang 2026 bilden die Grundlage für die zukünftige Social-Media-Strategie der asm.